Tod und Vertreibung - Exportschlager aus Deutschland

Deutschland ist Exportweltmeister. Autos, Maschinen und Medikamente werden in alle Welt verkauft. Aber Deutschland ist auch eine der führenden Nationen beim Export von Waffen, Kriegsgerät und Munition. Deutsche Waffenhersteller verkaufen ihre tödliche Ware in Krisengebiete auf der ganzen Welt. Wir wollen das Geschäft mit dem Tod stoppen.

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Alle 14 Minuten stirbt ein Mensch durch deutsche Waffen

Alle 14 Minuten stirbt ein Mensch allein durch Waffen des führenden deutschen Pistolen- und Gewehrherstellers Heckler & Koch. Das ist eine Schätzung des Rüstungsinformationsbüros Freiburg. Zehn Millionen Exemplare des G3-Sturmgewehrs von Heckler & Koch sind in mindestens 80 Ländern der Welt im Umlauf. Nur die Kalaschnikow ist weltweit noch weiter verbreitet.

Kleinwaffen - Massenvernichtungswaffen des 21. Jahrhunderts

95 von 100 Kriegsopfern werden durch Kleinwaffen getötet. Der ehemalige UN-Generalsekretär, Ban Ki-moon, bezeichnete Kleinwaffen als »Massenvernichtungswaffen des 21. Jahrhunderts«. Deutschland ist einer der größten Hersteller und Exporteure von Kleinwaffen und Munition.

Deutsche Waffen machen Kinder zu Soldaten

Deutschland liefert Kleinwaffen und Munition in Länder, in denen Konfliktparteien Kindersoldaten in den Kampf schicken: zum Beispiel in den Irak, an Pakistan, Indien, Kolumbien, Thailand oder die Philippinen. Hier müssen Jungen und Mädchen auch mit deutschen Waffen und Munition kämpfen – und kommen durch deutsche Waffen um.

Waffengewalt:
Fluchtursache Nr. 1

Heute sind 65,6 Millionen Menschen auf der Flucht. Sie fliehen vor Krieg, Gewalt und Vertreibung. Etwa zwei Drittel der Menschen kommen aus nur sechs Kriegsgebieten: aus Syrien, dem Irak, Somalia, Afghanistan, Kolumbien und dem Südsudan. Deutsche Waffen werden in all diesen Konflikten eingesetzt – von staatlichen Armeen ebenso wie von Bürgerkriegsparteien, Terrorgruppen und privaten Milizen.

Der Tod, ein Exportschlager aus Deutschland

Deutschland ist Fünfter in der Liste der Waffenexporteure, nach den USA, Russland, China und Frankreich. Mehr als die Hälfte der deutschen Waffenexporte – Kleinwaffen wie ganze Waffensysteme – gehen mit Genehmigung der Bundesregierung in Länder außerhalb der NATO und EU. Und damit häufig in Kriege und bewaffnete Konflikte. Hinzu kommen illegale Waffenexporte.

Anlegen in Deutschland - ein tödliches Geschäft

Viele Rüstungsunternehmen sind börsennotiert. Jeder kann ihre Aktien kaufen – und viele tun es: Fondsgesellschaften, Banken und Privatpersonen investieren auf der Suche nach Gewinn und hohen Dividenden. Aktiengesellschaften, die Waffen, Munition oder Kriegsgerät herstellen sind zum Beispiel: Rheinmetall, Renk, Thyssen-Krupp und Daimler.

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