Alle 14 Minuten stirbt ein Mensch
durch deutsche Waffen

Alle 14 Minuten stirbt ein Mensch allein durch Waffen des führenden deutschen Pistolen- und Gewehrherstellers Heckler & Koch. Das ist eine Schätzung des Rüstungsinformationsbüros Freiburg. Zehn Millionen Exemplare des G3-Sturmgewehrs von Heckler & Koch sind in mindestens 80 Ländern der Welt im Umlauf1. Nur die Kalaschnikow ist weltweit noch weiter verbreitet.

Deutsche Unternehmen an vorderster Front

Heckler & Koch ist nur ein Hersteller von vielen. Waffen und Kriegsgerät stellen unter anderem die Unternehmen Rheinmetall, Diehl, Walther, Sig-Sauer, MEN Nassau, Fritz Werner, Krauss-Maffei Wegmann, Lürssen-Werft und Thyssen-Krupp her. Es ist höchste Zeit für ein Umdenken und für entschiedene gesetzliche Verbote.

Quellen:

  1. Jürgen Grässlin/Rüstungsinformationsbüro Freiburg e.V.

terre des hommes fordert:
Stopp Waffenexporte!

Stopp aller Exporte von Kleinwaffen und Munition.

Stopp aller Waffenexporte in Länder mit schweren Menschenrechtsverletzungen.
Stopp aller Waffenexporte in Länder, in denen Kinder als Soldaten ausgebeutet werden.

Keine Waffenexporte in Länder mit bewaffneten Konflikten.

Keine Lizenzvergaben an andere Staaten zum Nachbau deutscher Waffen und Munition.

Keine Steuergelder für Waffenexporte: Keine Absicherung von Rüstungsgeschäften durch staatliche Bürgschaften.

terre des hommes fordert eine grundlegende Gesetzesreform und ein strenges Rüstungsexportgesetz: klare, rechtlich verbindliche und einklagbare Kriterien gegen Waffenexporte. Das Rüstungsexportgesetz muss auch für Sport- und Jagdgewehre, Pistolen, Handgranaten und Munition gelten. Alle Exporte müssen im Rüstungsexportbericht der Bundesregierung offengelegt werden. Das Klagerecht gegen die Genehmigung von Waffenexporten muss auch für Verbände und Opfer gelten. NATO- und EU-Staaten dürfen keine Ausnahmebehandlung erfahren. Kontrollen über den endgültigen Verbleib von Waffen müssen verpflichtend sein, um den illegalen Weiterverkauf zu erschweren.

JETZT AKTIV WERDEN!